Anfang Juni konnte ich mit einigen Kollegen geschäftlich in die Nähe von Egilsstaðir im Osten Islands reisen und dort nebst herzlicher Gastfreundschaft auch kulinarische Arbeitsweisen kennenlernen und nur um nicht zu pauschalisieren: Mindestens jeder Isländer ertränkt seinen Kuchen in flüssiger Sahne, nimmt dazu ein, zwei Bier und isst zum gekochten Schafskopf selbsteingelegte Tannenzapfenmarmelade. Nachtischshalber nicht zu vergessen der frisch fermentierte Hákarl. Mindestens so sah der Speiseplan Arbeitsplan aus … und ich habe ihn genossen! Trotz kurzfristig stillgelegten Eyjafjallajökull hatte Island auch touristisch einiges zu bieten: wild-zerklüftete Lavandschaft, gigantische Gletscherflächen, skurile Autos mit noch skurileren Reifen, automatisierte Fischjagd in eiskalten Fjords, Sonnenuntergänge mitten in der Nacht, Sonnenaufgänge mitten in der Nacht und ein Rentier.

Isländische Stehaufmännchen werden auch zukünftige missliche Lagen überstehen.
Fermentierter Hai, dazu Brennivín.
Eine ausführlichere Foto-Lovestory wird folgen…